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Personalmanagement Riemann – Erfolg beginnt immer mit der richtigen Strategie
Das Kompetenzprofil
Hier trennt sich die Spreu vom Weizen, denn viele Bewerber kennen es nicht. Die in vielen Bewerbungsratgebern empfohlene dritte Seite mit der Aussage »Was mir wichtig ist« oder »Meine Motivation« hat mit dem Kompetenzprofil nichts zu tun.
In Ihrem individuellen Kompetenzprofil stellen Sie Ihr Fachwissen, Ihre Fähigkeiten, auch
Schlüsselqualifikationen (Kompetenzbegriffe) genannt, und die jeweiligen Ergebnisse und Erfolge dem Anforderungsprofil der gesuchten oder erwünschten Aufgabenstellung gegenüber. Es ergänzt durch seine sachorientierte Gliederung den zeitorientierten
innovativen Lebenslauf, der damit kürzer und übersichtlicher wird.
Mit beiden Dokumenten zeigen Sie dem Unternehmen Ihre Arbeitsmarktfitness genau für die Stelle oder das Stellenangebot. Denn Sie gliedern Ihr Kompetenzprofil entsprechend der Kompetenzen der gesuchten Funktion und damit individuell.
Die Reihenfolge der Gliederung wird dabei durch die Wichtigkeit der Begriffe oder durch den Aufbau des Stellenangebots bestimmt. Und wenn sie sich initiativ mit Ihrem Nutzen bewerben, dann orientieren Sie sich am Besten nach dem Grundaufbau. Nur so zeigen Sie Ihre Fähigkeit, sich auf das Unternehmen und die Position einstellen zu können. Im Kompetenzprofil bringen Sie damit auch die Beschreibungen unter, die früher den Lebenslauf unübersichtlich dargestellt haben.
Ihre Vorbereitung
Stellen Sie sich vor dem Aufbau Ihres Kompetenzprofils folgende Fragen:
- Für welche Funktion genau sucht das Unternehmen?
- Wie gliedert sich dieses Angebot in die verschiedenen Kompetenzen?
- Was können Sie von der Aufgabenbeschreibung sehr gut und in welcher Art und Weise?
- Welche Erfolge haben Sie jeweils erzielt?
- Welche Ihrer Kompetenzen nutzen dem Unternehmen am meisten?
Gliedern Sie dann diese Seite so, wie Sie selbst das Anforderungs- oder Stellenprofil für diese Aufgabe oder Position aufstellen würden. Oder orientieren Sie sich an den Begriffen und Beschreibungen des Stellenangebots, wenn Sie sich auf eines bewerben. Denn diese Begriffe wollen die Enscheider wiederfinden (
siehe Beispiel).
Und auf der Seite
Kompetenzbegriffe finden Sie eine Beschreibung der wesentlichsten Begriffe, die Sie in Stellenbeschreibungen oder Anforderungsprofilen lesen.
Und denken Sie daran.
Ihre Kompetenz ist das Ergebnis Ihrer Erfahrung und Ihrer Erfolge!
Der Grundaufbau des Kompetenzprofils
Und wenn Sie sich initiativ bewerben, dann können Sie sich an folgende Gliederung halten:
- Fachkompetenz, Ihr Fachwissen gegliedert nach den gesuchten fachlichen Erfahrungen und Verantwortungen
- Methodenkompetenz, wie Management-, Organisationskompetenz und Zeitmanagement
- Sozialkompetenz, wie Zielorientierung, Verantwortungsfähigkeit und situatives Kommunikationsvermögen
- Persönliche Kompetenz, wie Selbstmanagement, Belastbarkeit und Fremdsprachen.
- Führungskompetenz, wie Führungserfahrung und -praxis aber auch Projektleitungsfähigkeit
Berufliche Fort- und Weiterbildungen werden den jeweiligen Kompetenzen zugeordnet.
Ihre Fremdsprachenkompetenz sollten Sie gleich mit dem auch im Personalwesen üblichen Einstufungsbezeichnungen von A1 bis C2 nach dem
Europäische Referenzrahmen für Sprachen angeben.
Ehrenamtliche Tätigkeiten oder »Hobbies« wurden früher, wenn überhaupt, als eigener Punkt aufgeführt. Aber auch hier erzielen Sie Erfolge, die Ihre Gesamtkompetenz beeinflussen. Aber nur, wenn sie einen beruflichen Bezug haben oder Ihren Nutzen verdeutlichen, sollten Sie diese auch den jeweiligen Kompetenzen zuordnen.
Vergessen Sie auch hier bei der Gestaltung nicht die eigene Anschrift und Erreichbarkeit, und auch das Kompetenzprofil sollte nicht länger als eine Seite sein. Auf dieser Seite sehen Sie ein
Beispiel zum Kompetenzprofil.
Partner der ARUS Consulting | München | www.arus-consulting.de


Kompetenzprofil


München - Greifenberg am Ammersee